[7] Druck- und Kopierausgaben bei der Universität Stuttgart

Untersuchungsgegenstand und Empfehlung

Das Staatliche Rechnungsprüfungsamt Stuttgart prüfte das Druck- und Kopierwesen bei etwa 10 Prozent der Einrichtungen der Universität Stuttgart. Außerdem wurde untersucht, ob der Druck- und Plotservice wirtschaftlich arbeitet.

Die Universität hat einen Rahmenvertrag zur Anmietung von Druck- und Kopiergeräten geschlossen. Im untersuchten Bereich waren 46 über den Rahmenvertrag beschaffte Mietgeräte und 536 außerhalb des Rahmenvertrags beschaffte Kaufgeräte im Einsatz. Die Universität hatte keinen vollständigen Überblick über die Kaufgeräte. Die Modellvielfalt der Kaufgeräte war groß. Hausintern war nicht klar geregelt, dass wenn möglich der Rahmenvertrag zu nutzen ist und unter welchen Voraussetzungen Geräte gekauft werden dürfen. Die Mietgeräte waren zu weniger als 30 Prozent ausgelastet. Rechnerisch hätten die 46 Mietgeräte ausgereicht, um den gesamten Druck- und Kopierbedarf zu decken. Das Staatliche Rechnungsprüfungsamt empfahl, den Bestand der Kaufgeräte in den nächsten fünf Jahren jährlich um etwa 15 Prozent des heutigen Bestandes zu reduzieren.

Der universitätseigene Druck- und Plotservice arbeitet nicht kostendeckend. Sollte es mittelfristig nicht möglich sein, Kostendeckung zu erreichen, sollte der Druck- und Plotservice eingestellt werden.

Umgesetztes Ergebnis

Die Universität will den Gerätebestand universitätsweit reduzieren. Sie hat zum Beispiel festgelegt, dass individuelle Arbeitsplatzdrucker nur noch in bestimmten Fällen angeschafft werden sollen. Beim Druck- und Plotservice sieht die Universität keine Möglichkeit, die Wirtschaftlichkeit nachhaltig zu verbessern. Sie will mit der Hochschule der Medien eine Vereinbarung über die Mitbenutzung ihres Druck- und Plotservices schließen.