[16] Fachhochschulen

Untersuchungsgegenstand und Empfehlung

Auch die Haushalts- und Wirtschaftsführung der Fachhochschulen wird von der Finanzkontrolle regelmäßig geprüft.

Als besonders fehleranfällig erweist sich dabei häufig die Erhebung angemessener Entgelte für die Inanspruchnahme hochschuleigener Maschinen und Einrichtungen durch Dritte oder durch Hochschulangehörige im Rahmen von Nebentätigkeiten und die Verrechnung personeller Dienstleistungen an hochschulnahe oder hochschulfremde Unternehmen.

Die Vorgaben der Lehrverpflichtungsverordnung werden an den Fachhochschulen - mit kleinen Ausnahmen - eingehalten. Die Erfüllung der Lehrverpflichtung ist in aller Regel gut nachvollziehbar dokumentiert. Die Beanstandungsquote liegt trotz der weit höheren Lehrverpflichtung der Professoren deutlich unter jener Quote, die sich bei Prüfungen an einigen Universitäten ergeben hat.

Umgesetztes Ergebnis

Die Haushalts- und Wirtschaftsführung der geprüften Fachhochschulen hat sich bei den Prüfungen der letzten Jahre als weit überwiegend korrekt und fehlerfrei erwiesen. Kam es im Einzelfall zu Beanstandungen, wurde diesen von den Hochschulen oft schon während der laufenden Prüfung Rechnung getragen, bei unvollständigen oder fehlerhaften Abrechnungen oder Verrechnungen wurden die ausstehenden Entgelte meist zeitnah nacherhoben.