[12] Neubau für Ministerien in Stuttgart

Untersuchungsgegenstand und Empfehlung

Als wichtigen Schritt zur Umsetzung einer neuen Unterbringungskonzeption der Landesregierung plante das Land 2008 einen Ministeriumsneubau an der Willy-Brandt-Straße mit einer Gesamtfläche von 16.000 Quadratmeter. In dem 65 Mio. Euro teuren Gebäude sollten das bisher auf mehrere Standorte verteilte Innenministerium sowie Teile des Umweltministeriums und des Ministeriums für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz untergebracht werden. Bauherr ist die Baden-Württemberg Stiftung gGmbH, die die Staatliche Vermögens- und Hochbauverwaltung mit der Baudurchführung beauftragt hat. In der Öffentlichkeit wurden das Raumprogramm und insbesondere die Größe der Büros kritisch bewertet.

Der Rechnungshof prüfte die Planung überschlägig. Er verglich die geplanten Flächenwerte und die daraus resultierenden Baukosten mit Kennwerten ähnlicher Verwaltungsgebäude einschließlich der neuen Ministeriumsbauten in Berlin.

Umgesetztes Ergebnis

Über das Ergebnis und die Empfehlung, der Planung 17,5 Quadratmeter Hauptnutzfläche je Büroarbeitsplatz zugrunde zu legen, wurde Einvernehmen mit dem Finanzministerium erzielt. Für 670 Arbeitsplätze bedeutet dies eine Hauptnutzfläche von 11.725 Quadratmeter. Hinzu kommen die für das Ministerium spezifischen Sonderflächen (Lagezentrum, Bibliothek und dergleichen), deren Umfang nicht bewertet werden konnte.