[9] Steuerprüfungen bei den Finanzämtern

Untersuchungsgegenstand und Empfehlung

Die staatlichen Rechnungsprüfungsämter führten bei 24 Finanzämtern Steuerprüfungen durch. Sie untersuchten dabei anhand gezielt ausgewählter Fälle, ob die Steuern zutreffend festgesetzt wurden. Die Beanstandungsquoten bei den einzelnen Finanzämtern reichten von 24 bis 76 Prozent. Das Fehlervolumen betrug 37,6 Mio. Euro.

Umgesetztes Ergebnis

Ein wesentlicher Teil der fehlerhaften Steuerbescheide konnte noch geändert werden. Für die öffentlichen Haushalte konnten 17,2 Mio. Euro Mehrsteuern eingenommen werden. 4,3 Mio. Euro waren an die Steuerbürger zu erstatten (Mindersteuern).

Vielfach standen jedoch verfahrensrechtliche Vorschriften einer Änderung der fehlerhaften Steuerbescheide entgegen. Wäre dies nicht der Fall gewesen, hätten sich weitere Mehrsteuern von 14,7 Mio. Euro und Mindersteuern von 1,4 Mio. Euro ergeben.