Haushalt, Personal und organisatorische Änderungen

Die Einnahmen und Ausgaben der Finanzkontrolle sind im Einzelplan 11 des Staatshaushaltsplans veranschlagt. Das Haushaltsvolumen 2010 summiert sich auf 19 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anteil am Gesamthaushalt des Landes von 0,05 Prozent. Je Einwohner des Landes sind für die Finanzkontrolle Baden-Württemberg 1,78 Euro aufzuwenden. Baden-Württemberg liegt damit deutlich unter dem Durchschnitt der Flächenländer von 2,53 Euro. Mit 96 Prozent entfällt der Großteil der Ausgaben auf Personalaufwendungen und Versorgungsausgaben.

Der Rechnungshof und die staatlichen Rechnungsprüfungsämter verfügen zusammen über 244,5 Personalstellen. Das sind fünf Stellen weniger als in 2008.

Der Landtag hat mit Zustimmung aller Fraktionen im Nachtrag zum Staatshaushaltsplan 2010/2011 Stellenhebungen für die Finanzkontrolle beschlossen. Die Finanzkontrolle kann sich dadurch besser auf die verändernden Herausforderungen, insbesondere die wachsende Komplexität der Prüfungen und die Notwendigkeit struktureller Prüfungen, einstellen. Gleichzeitig wird eine bessere Personalentwicklung ermöglicht. Zur Gegenfinanzierung hat der Rechnungshof 4,5 Stellen eingespart. Zum 01.01.2011 wird das Staatliche Rechnungsprüfungsamt Karlsruhe in den Rechnungshof integriert. Eine weitere halbe Personalstelle wurde wegen des auf das Landesamt für Besoldung und Versorgung übertragenen Dienstreisemanagements eingespart.

Tabelle: Personalstellen der Finanzkontrolle Baden-Württemberg (Stand 30.09.2010)

Personal der Finanzkontrolle 2010

Auf den Rechnungshof entfallen 112 Stellen (46 Prozent) und auf die staatlichen Rechnungsprüfungsämter 132,5 Stellen (54 Prozent). 63 Prozent der Bediensteten gehören der Laufbahngruppe des gehobenen Dienstes an.

Der Altersdurchschnitt des Personals liegt bei 49 Jahren. Der Frauenanteil beträgt 34 Prozent.

Letzte Änderung dieses Artikels: 15.11.2010