Die Organisation und Arbeitsweise der Erbschaftsteuerstellen und der Bedarfsbewertung

24.01.2006 Die Untersuchung des Rechnungshofs Baden-Württemberg zeigt erhebliche Defizite bei der Besteuerung von Erb- und Schenkungsfällen auf. Allein die fehlerhafte und verspätete Bearbeitung führte bei gut 2000 geprüften Fällen zu Steuerausfällen von 5,7 Mio. € sowie zu Zinsverlusten von 6 Mio. €. Die Prüfung der Finanzkontrolleure hat dazu beigetragen, dass das Land zusätzlich Steuern von 6,1 Mio. € einnimmt. Um zukünftig bedeutende Steuerausfälle zu vermeiden, werden in der Beratenden Äußerung verschiedene Maßnahmen vorgeschlagen, mit denen die Arbeitsabläufe, der Personaleinsatz und die Arbeitsweise bei der Verwaltung der Erbschaft- und Schenkungsteuer erheblich verbessert werden sollten.

Letzte Änderung dieses Artikels: 14.02.2012